Vor 400 Jahren begann der 30 Jährige Krieg und hat nicht nur in Quedlinburg und Umgebung seine Spuren hinterlassen, sondern auch in der Literatur!
Es geht durch die historische Altstadt, mit ihren Bauten aus der Zeit vor, während und vor allen nach Ende des Krieges. Ein eigener Quedlinburger Fachwerkstiel entstand ab 1630, welcher bis heute das Stadtbild mitprägt.
Im Oktober 1625 zog Wallenstein in Halberstadt ein und nahm dort mit seinem gesamten Hofstaat Quartier. Das dieses nicht ohne Folgen für das Umland und die benachbarten Städte bleiben konnte, kann sich sicher jeder vorstellen und so war auch Quedlinburg in einen erheblichen Umfang betroffen. Aber nicht nur die Kaiserlichen Truppen lagerten im Harzvorland und forderten Tribut, plünderten, mordeten, vergewaltigten und brandschatzten, sondern über die Zeit auch Schweden, Finnen und andere Verbände haben ihre Spuren hinterlassen. Den Harz allerdings konnten diese Truppen nicht für sich vereinnahmen, dieser wurde von den Harzschützen als relativ sicheres Rückzugsgebiet für Menschen aus der Region gesichert.
30 Jahre sollte dieser Krieg dauern, er wurde geführt bis zu Erschöpfung aller Beteiligten und endete mit dem Westfälischen Frieden im Jahre 1648. Quedlinburg hatte zum Ende des 30 jährigen Krieges nur noch 25% seiner ursprünglichen Bevölkerung. Die Folgen für die weitere Entwicklung im Land waren enorm und es dauerte ca. 200 Jahre bis das Land in der Politik wieder eine Rolle spielte.
Dauer: ca. 90 - 120 min
Preis pro Teilnehmer: 6,00 €
Mindestpreis pro Gruppe: 80,00 €